FV 1918 Brühl e.V.
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Montag, 6. September 2010
 
 
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Der FV Brühl ist derzeit mit 13 Jugendteams in den verschiedenen Staffeln und Ligen des BFV (Badischer Fußballverband) sehr erfolgreich vertreten. Die A-Junioren sind seit Jahren eine feste Größe in der Landesliga Rhein-Neckar und wurden in der Saison 2006/07 Vizemeister. Die B-Junioren wurden in der Saison 2007/08 Meister der Landesliga und spielen in der Saison 2008/09 in der Verbandsliga. Zu den Teams gelangen Sie hier.

Die freie Bewegungs- und Spielwelt der Kinder hat sich in den letzten Jahren extrem verändert. Früher waren für Kinder die Straße, der Wald, Wiesen und Bolzplätze zentrale Orte der Freizeit. Das Klettern auf Bäume, das Springen über Gräben und Hecken oder die vielen variantenreichen Fang-, Versteck-, Abenteuer- und Ballspiele (unter anderem auch der viel zitierte Straßenfußball) förderten Mut, Kreativität, Spielwitz und vor allem die Geschicklichkeit der Jüngsten. Heutzutage sind für viele Kinder die „eigenen vier Wände“ der bevorzugte Spielplatz. Statt aktiver Bewegung wird nun vorrangig konsumiert.

Die Folgen sind fatal: Viel zu viele Kinder weisen bereits Übergewicht, psychosomatische Beschwerden, Rückenprobleme oder gravierende Koordinationsprobleme auf. Auf diese Situation müssen wir uns als Verein mit einer veränderten und speziellen „Philosophie des Kinderfußballs“ einstellen. Zu unserer Philosophie gelangen Sie hier.

Die Fußballbegeisterung der Jüngsten ist nach wie vor riesengroß. Das Potential für einen attraktiven und erfolgreichen Fußball von morgen ist mit rund 230 aktiven Kindern beim FV Brühl vorhanden. Nun gilt es, dieses Reservoire anhand einer zeitgemäßen, attraktiven und effizienten Nachwuchskonzeption auch wirklich auszuschöpfen und für die finanzielle Absicherung dieser Aufgabe zu sorgen.

Für den Ausbildungsweg der Juniorenkicker sind beim FV Brühl derzeit 26 Junioren- und Sondertrainer ausschließlich für die Jugendarbeit verantwortlich. Zu den Jugendtrainern gelangen Sie hier. Um die ständig steigenden Anforderungen erfolgreich zu bewältigen, muss bei der Ausbildung von Nachwuchsspielern ein hohes Niveau erreicht werden. Dies versuchen wir zu erreichen, indem wir das Ausbildungsniveau der Juniorentrainer anheben. Da dies nicht von heute auf morgen passieren kann, wird dies einer der bedeutendsten Schwerpunkte unserer Arbeit der nächsten Jahre sein.

Erfolg in der Jugendarbeit ist, wenn man in kleinen Schritten sieht, wie sich einzelne Spieler weiterentwickeln. Die Qualitätsverbesserungen jedes Spielers möchten wir durch eine individuelle sportliche Begleitung erreichen. Aus diesem Grund bilden wir Teamgrößen zwischen 10-12 Spielern im F- und E-Juniorenbereich. Der finanzielle Aufwand steigt mit jeder einzelnen Mannschaft deutlich an. Im Gegensatz vieler anderer Vereine stellen wir uns auch dieser Herausforderung.

Eine weitere Herausforderung wird künftig auch der Ausbau unserer Trainingsplatzkapazitäten sein. Die beiden zur Verfügung stehenden Sportplätze für 13 Jugend- und 5 Seniorenmannschaften sind künftig nicht mehr ausreichend. Um die Jugendarbeit auch in Zukunft in dieser Form leisten zu können, benötigen wir kurzfristig eine Erweiterung der Sportplatzkapazitäten. Ein hohes sportliches Niveau erfordert einen entsprechend häufigen Trainingsrhythmus. Wir möchten in den nächsten drei Jahren mit unseren A- und B- Junioren in die Verbandsliga und mit den C-Junioren in die Landesliga aufsteigen. Dieses Leistungsniveau wird den Juniorenspielern bessere Chancen eröffnen, um später den Sprung in den Seniorenkader des FVB zu schaffen.

Beim FV Brühl möchten wir, dass auch künftig attraktiver Fußball auf hohem sportlichem Niveau gespielt wird. Daneben möchten wir allerdings auch den weniger ambitionierten Spielern in unserem Verein eine Heimat bieten, indem wir eine C2- und/oder B2-Juniorenmannschaft anbieten. Die Zusammenführung der gegensätzlichen Ausrichtung zwischen Breitensport und erfolgsorientiertem, hochklassigem Fußball stellt für viele Vereine eine fast unüberwindbare Aufgabe dar. Das Gelingen dieser Zusammenführung ist aus unserer Sicht einer der wichtigsten Faktoren für eine gute Jugendarbeit. Einerseits ist jedem Kind unserer Heimatgemeinde ohne Differenzierung der sozialen oder kulturellen Herkunft eine Gemeinschaft bieten, in der es frei ohne Vorurteile Fußballspielen kann. Andererseits müssen wir eine Talentförderung auf höchstem Niveau betreiben.

Der DFB-Sportdirektor Matthias Sammer: „Um bei unseren Jüngsten die lebenslange Begeisterung am Fußball zu sichern und eine optimale Talentförderung zu erreichen, müssen wir alle unser Denken präzisieren: die individuelle, systematische uns langfristige Ausbildung unserer Talente ist unverzichtbar!“

 

 
 
Top! Top!